Sehschwäche: Kontaktlinsen oder Brille

Veröffentlicht am: 8. Mai 2012

Viele Deutsche stellen im Lauf ihres Lebens fest, dass Dinge plötzlich verschwommen erscheinen, sie Entfernungen nicht mehr abschätzen können. Oder sie leiden aus unerklärlichen Gründen unter Kopfschmerzen, Schwindelgefühl oder Nackenschmerzen. Die Ursache muss kein organisches Leiden sein, mitunter ist es schlicht eine Sehschwäche, welche zu den genannten Symptomen führt.

Es ist dann an der Zeit, sich zum Optiker zu bemühen. Die nächste Anlaufstelle ist dank des Internets meist schnell gefunden, etwa über die Filialsuche auf www.fielmann.de. Allerdings steht eine Frage dann immer noch im Raum: Brauche ich wirklich eine Brille oder kann ich die Sehschwäche nicht anders korrigieren? Speziell Kontaktlinsen haben auf den ersten Blick kosmetische Vorteile.

Kontaktlinse statt Brille?

Viele Verbraucher empfinden die Brille als sichtbaren Ausdruck für einen Makel. Gleichzeitig ist das Brillengestell im Alltag hinderlich bzw. wird als solches empfunden. Beschlagene Brillengläser im Winter, ständiges Putzen – die Liste der vermeintlichen Nachteile ist lang. Experten sehen die Brille allerdings aus einem anderen Licht.

Wieder klar sehen dank BrilleDenn sie hat auch Vorzüge. So kann sie als automatischer Schutz für die Auge vor Staub oder anderen Fremdkörpern fungieren. Und in einigen Fällen ist das Tragen von Kontaktlinsen auch aus medizinischer Sicht nicht sinnvoll. Denn deren Einsatz ist bei einigen Erkrankungen nicht angebracht.

So kann sich eine Unverträglichkeit gegenüber der Haftschale entwickeln, die sich durch trockene Augen, ein Fremdkörpergefühl, Brennen und Jucken bemerkbar macht. Hinzu kommt, dass gerade bei unregelmäßiger Hygiene die Infektionsgefahr durch Bakterien deutlich steigt. Zudem leidet das Auge unter extrem lange Tragezeiträumen ohne Pause. Fazit: Die Kontaktlinse mag zwar aus modischen Gesichtspunkten optimal sein, medizinisch ist sie nicht generell die bessere Lösung.

Vorteile der Kontaktlinse

Aber sie hat auch Pluspunkte. Optiker weisen immer wieder auf die Tatsache hin, dass sich in einigen Fällen mit dem Einsatz der Kontaktlinse bessere Korrekturergebnisse erzielen lassen als mit der klassischen Brille. Und dank weicher Haftschalen lässt sich heute auch ein hoher Tragekomfort erreichen. Ob sich Verbraucher also für die Brille oder eine Kontaktlinse entscheiden, hängt von den individuellen Rahmenbedingungen ab. Wer die Brille aber nur temporär, also etwa zum Lesen braucht, kann auf die Haftschale aber guten Gewissens verzichten. Schließlich ist die Brille unkomplizierter auf- und abgesetzt als eine Kontaktlinse gewechselt.